Djokovic ringt Titelverteidiger Sinner in fünf Sätzen nieder

Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Djokovic trifft nach seinem 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4-Erfolg gegen Jannik Sinner im Finale der Australian Open auf Carlos Alcaraz, der sich zuvor ebenfalls in fünf Sätzen gegen den Deutschen Alexander Zverev durchgesetzt hatte. Djokovic war der letzte Major-Sieger, der nicht Alcaraz oder Sinner hieß, das war bei den US Open 2023.

Djokovic verwandelte um 1:31 Uhr Ortszeit nach mehr als vier Stunden seinen dritten Matchball und entschied die Partie – auch weil Sinner zuvor zu viele Breakchancen liegen gelassen hatte. Dem Serben fehlt damit nur noch ein Schritt, um nach Jahren des Wartens doch noch seinen ersehnten 25. Major-Titel zu feiern.

Zuletzt gegen Sinner noch verloren

Mit 38 Jahren ist Djokovic der älteste Finalteilnehmer in Melbourne in der Open Era und könnte seinen insgesamt elften Turniersieg Down Under erringen. Der 24-jährige Sinner hingegen verpasste seinen dritten Finaleinzug in Melbourne nacheinander und die Chance auf den fünften Titel bei einem Grand-Slam-Turnier.

Der Serbe hatte die vergangenen fünf Duelle mit Sinner allesamt verloren – drei davon in Grand-Slam-Halbfinals – und dabei nur zwei Sätze für sich entschieden. Doch nach einem souveränen Start des Weltranglistenzweiten zog Djokovic die Zuschauer im zweiten Satz auf seine Seite und begegnete dem Italiener auf Augenhöhe.

Auch im vierten Satz gelang es Djokovic, Sinner den Aufschlag abzunehmen. Sinner hatte im Entscheidungssatz zahlreiche Breakchancen, doch Djokovic blieb nervenstark.

Sollte die langjährige Nummer eins der Tennis-Welt am Sonntag im Endspiel gewinnen, hätte er auch einen Grand-Slam-Titel mehr als die Australierin Margaret Court.

Jannik Sinner muss sich strecken

Foto: Dar Yasin / AP

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