Zverev kämpft mehr als fünf Stunden gegen Alcaraz und verpasst doch das Finale

Alexander Zverev hat den erneuten Einzug ins Finale der Australian Open nach einem spektakulären Match verpasst. Der 28-Jährige musste sich in Melbourne im Halbfinale nach über fünf Stunden Carlos Alcaraz 4:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:3), 7:6 (7:4), 5:7 geschlagen geben. Dabei hatte der Weltranglistenerste aus Spanien ab Ende des dritten Satzes mit körperlichen Problemen zu kämpfen.

Alcaraz ließ sich aber auch von zwischenzeitlichen Krämpfen nicht aufhalten und rang den Deutschen, der schon zum Matchgewinn aufgeschlagen hatte, in 5:27 Stunden nieder. »Körperlich war es eines der anstrengendsten Matches meiner Karriere«, sagte Alcaraz: »Ich bin extrem stolz darauf, wie ich im fünften Satz zurückgekommen bin.«

Spannung bis zum Schluss

Der Spanier war zunächst der bessere Spieler. Auch im Tiebreak des zweiten Satzes ließ Zverev Chancen aus. Ende des dritten Satzes wurde Alcaraz dann am Oberschenkelbereich behandelt und war deutlich eingeschränkt. Dies besserte sich im vierten Satz wieder, es wurde zunehmend ein Nervenspiel. Im entscheidenden Durchgang war der Deutsche 5:3 vorn – doch Alcaraz kam noch zurück.

Er trifft am Sonntag auf der Jagd nach seinem siebten Grand-Slam-Triumph auf Titelverteidiger Jannik Sinner oder Altmeister Novak Djokovic – die beiden spielen im Anschluss den zweiten Finalisten aus. Alcaraz könnte dann als jüngster Spieler der Geschichte seinen Karriere-Grand-Slam vervollständigen.

Zverev, der im vergangenen Jahr im Endspiel gegen Sinner verloren hatte, muss damit weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten.

Carlos Alcaraz nach seinem Triumph

Foto: Edgar Su / REUTERS

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