US-Behörde warnt Airlines vor Flügen über Mittel- und Südamerika

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat überraschend eine Reihe von Warnungen für Airlines veröffentlicht. Demnach sollen Fluggesellschaften beim Überfliegen von Mittelamerika und Teilen Südamerikas besondere Vorsicht walten lassen. Als Gründe nannte die FAA die Risiken potenzieller militärischer Aktivitäten und GPS-Störungen.

Die Behörde gab bekannt, dass die Warnungen für Teile Mexikos, Panamas, Kolumbiens und Ecuadors sowie für Teile Mittelamerikas und Teile des Luftraums im östlichen Pazifik gelten – und zwar ab dem 16. Januar. Als Dauer waren zunächst 60 Tage vorgesehen.

Es ist nicht die erste Warnung für die Region: Anfang Januar erließ die FAA kurzfristig ein komplettes Überflugverbot für Venezuela, es galt für alle US-Verkehrsflugzeuge. Kurz darauf kam es zum US-Angriff auf Caracas.

US-Präsident Donald Trump drohte nach der gewaltsamen Entmachtung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro mehreren Ländern in Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik damit, sie womöglich als nächste ins Auge zu fassen, darunter zum Beispiel Kuba. Wen Trump noch auf dem Kieker hat, lesen Sie hier. 

Das könnte Ihnen auch gefallen