Lily Allens Rache-Albumcover hängt jetzt im Museum
Eigentlich hat Lily Allen, 40, die Trennung von Ex-Mann David Harbour schon auf größter Bühne verarbeitet: Im Oktober rechnete sie auf ihrem Album »West End Girl« mit dem Schauspieler ab und verarbeitete Trennungs- und Beziehungsdetails mit der ganzen Welt . Nun setzte die Sängerin noch einen drauf – und enthüllte ihr Albumcover in der Londoner National Portrait Gallery.
Das Gemälde, das von der spanischen Künstlerin Nieves González stammt und Allen in gepunkteter Jacke und gepunkteten Stiefeln zeigt, wird dort für ein Jahr ausgestellt. Sie habe, so sagte es González jetzt in London, ein »intimes« und »gleichzeitig kraftvolles Bild« schaffen wollen, das die Stärke moderner Frauen zeige.
Allen reagierte begeistert: »Nieves hat die Stimmung des Albums so brillant eingefangen, ich wusste sofort, dass das ein ausdrucksstarkes Cover abgeben würde.« Das Porträt spiegle viele Facetten der Platte wider – Stärke, Kraft, Verletzlichkeit, Entschlossenheit, aber auch Verwirrung.
Allen hatte ihr Album »West End Girl« im Oktober ohne Vorwarnung und nach sieben Jahren musikalischer Funkstille veröffentlicht. Darauf erzählte sie, dass ihre Ehe zu dem Schauspieler David Harbour (»Stranger Things«) offenbar an dessen Seitensprüngen scheiterte, auch dem mit einer Kostümdesignerin namens »Madeleine«.
Angeblich, muss man sagen, weil Allen, juristisch clever, aber journalistisch unbefriedigend, von »fiktionalen« Teilen sprach, die es auf ihrem Album gebe. Ihr Ex-Mann hat sich zu alldem bis heute nicht geäußert.