Ehemaliger Bundesligaprofi Roger Prinzen ist tot
Der frühere Bundesligaprofi Roger Prinzen ist tot. Er starb am Montagabend im Alter von 57 Jahren »plötzlich und unerwartet«, wie der 1. FC Heidenheim mitteilte. Prinzen hatte beim Club von der Ostalb als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums gearbeitet.
Der FCH würdigte Prinzen als langjährigen Kollegen und Förderer des Nachwuchses. Der Verein verliere »nicht nur einen Fußballlehrer, eine geschätzte Führungskraft und einen leidenschaftlichen Förderer unserer Talente, sondern vor allem einen langjährigen Kollegen und Freund«, schrieb der Club.
Prinzen bestritt 60 Partien in der Bundesliga für die SG Wattenscheid 09. Außerdem spielte er unter anderem für den SV Darmstadt 98, Hannover 96 und Greuther Fürth. Als Trainer arbeitete er in Liechtenstein, bevor er 2013 zum 1. FC Nürnberg wechselte. Dort verantwortete er über mehrere Jahre die zweite Mannschaft.
Zweimal sprang der gebürtige Düsseldorfer zudem als Interimstrainer der Bundesligamannschaft der Nürnberger ein: 2013 nach der Freistellung von Michael Wiesinger und im April 2014 nach der Trennung von Gertjan Verbeek.
Seit 2018 stand Prinzen in Heidenheim unter Vertrag. Der Club verschiebt nach dem Todesfall zwei Spiele seiner Juniorenmannschaften.
Roger Prinzen als Spieler von Hannover 96 im Jahr 1995
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