Oasis, Phil Collins, Iron Maiden und Sade in Rock ’n’ Roll Hall of Fame aufgenommen
Die Rock ’n’ Roll Hall of Fame hat die Nominierung neuer Mitglieder bekannt gegeben. Neu aufgenommen wird nun auch Oasis, die im vergangenen Jahr zu den sieben Anwärtern gehörten, die keine Aufnahme fanden. Die britische Band sorgte mit einem Tour-Comeback für Schlagzeilen. Die Ehre wird auch dem britischen Musiker Phil Collins zuteil, der mit der Band Genesis bereits in die Hall of Fame aufgenommen worden ist. Zudem sind auch Billy Idol, die R&B-Sängerin Sade und die legendäre Heavy-Metal-Band Iron Maiden aufgenommen.
Außerdem werden die englischen Bands Joy Division und New Order sowie das Hip-Hop-Kollektiv Wu-Tang Clan und der US-Soul-Sänger Luther Vandross in die Ruhmeshalle des Rock ’n’ Roll aufgenommen. Verkündet wurden die Entscheidungen während einer Livesendung der Casting-Show »American Idol«. Die eigentliche Aufnahmezeremonie, bei der zahlreiche Musikstars den Geehrten Tribut zollen, findet erst am 14. November in Los Angeles statt.
In die »Rock ’n’ Roll Hall of Fame« werden nur Künstler aufgenommen, die ihr erstes kommerzielles Album vor mindestens 25 Jahren veröffentlicht haben. Phil Collins, Luther Vandross und Wu-Tang Clan wurden nun gleich bei ihrer ersten Nominierung ausgewählt, die anderen Künstler haben erfolglose Nominierungen hinter sich. Voriges Jahr waren unter anderem Cyndi Lauper sowie die Bands Outkast und White Stripes in die Ruhmeshalle aufgenommen worden.
In diesem Jahr gehen von den nominierten Künstlern folgende leer aus: The Black Crowes, Jeff Buckley, Mariah Carey, Melissa Etheridge, Lauryn Hill, INXS, New Edition, Pink und Shakira.
Die Nominierten wurden von mehr als 1200 Künstlern, Historikern und Fachleuten der Musikindustrie gewählt. Zu den Auswahlkriterien gehören »der Einfluss eines Künstlers auf andere Musiker, der Umfang und die Langlebigkeit seiner Karriere und seines Gesamtwerks sowie seine Innovation und Exzellenz in Stil und Technik«.
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Phil Collins während eines Auftritts in Sydney
Foto: Bob King / Redferns / Getty ImagesSade im Jahr 1985
Foto: Paul Natkin / Getty Images