Das sind alle Gewinner der diesjährigen Oscars

Bei den 98. Academy Awards hat »One Battle After Another« den Oscar als bester Film gewonnen. Der Actionthriller von Paul Thomas Anderson räumte in insgesamt sechs Kategorien ab und ist damit der Gewinner des Abends. Das Werk mit Schauspieler Leonardo DiCaprio erzählt von militanten linken Aktivisten in den USA, die primär von selbstbewussten schwarzen Frauen angeführt werden.

Lesen Sie noch einmal alle Highlights der Oscarnacht hier im SPIEGEL-Minutenprotokoll  nach.

Michael B. Jordan gewann für seine Rolle in »Blood & Sinners«  den Oscar als bester Hauptdarsteller. Das Vampirdrama ging mit 16 Nominierungen ins Rennen, so viele wie kein anderer Film in der Oscar-Geschichte. Jordan spielt in »Blood & Sinners« eine Doppelrolle. Er setzte sich unter anderem gegen Hollywoodstar Timothée Chalamet durch, der für seine Rolle als Tischtennisspieler in »Marty Supreme « nominiert war.

Die Auszeichnung für die beste Hauptdarstellerin ging an die irische Schauspielerin Jessie Buckley – sie spielt im Drama »Hamnet » die Frau des Dichters William Shakespeare, die um ihren Sohn trauert.

Hollywoodstar Sean Penn gewann den Oscar als bester Nebendarsteller für »One Battle After Another «, war selbst aber nicht anwesend. Der 65-Jährige gewann damit nach »Mystic River« und »Milk» seinen dritten Oscar. Als beste Nebendarstellerin wurde die Amerikanerin Amy Madigan für den Horrorfilm »Weapons – Die Stunde des Verschwindens« ausgezeichnet.

Das norwegische Drama »Sentimental Value « von Regisseur Joachim Trier wurde als bester internationaler Film prämiert. Der Film, der auch aus Deutschland mitproduziert wurde, erzählt vom komplizierten Verhältnis eines Vaters zu seinen Töchtern.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der 98. Oscarverleihung im Überblick:

  • Bester Film: »One Battle After Another« von Adam Somner, Sara Murphy und Paul Thomas Anderson

  • Bester internationaler Film: »Sentimental Value« aus Norwegen.

  • Beste Regie: Paul Thomas Anderson für »One Battle After Another«

  • Beste Hauptdarstellerin: Jessie Buckley für »Hamnet«

  • Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan für »Blood & Sinners«

  • Beste Nebendarstellerin: Amy Madigan für »Weapons«

  • Bester Nebendarsteller: Sean Penn für »One Battle After Another«

  • Beste Kamera: Autumn Durald Arkapaw für »Blood & Sinners«

  • Bestes Drehbuch: Ryan Coogler für »Blood & Sinners«

  • Bestes adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für »One Battle After Another«

  • Bester Schnitt: Andy Jurgensen für »One Battle After Another«

  • Beste Filmmusik: Ludwig Goransson für »Blood & Sinners«

  • Bester Filmsong: »Golden« aus »KPop Demon Hunters«; Musik und Text von EJAE, Mark Sonnenblick, Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo und Teddy Park

  • Bestes Produktionsdesign/Szenenbild: Tamara Deverell (Szenenbild) und Shane Vieau (Ausstattung am Set) für »Frankenstein«

  • Bester Ton: Gareth John, Al Nelson, Gwendolyn Yates Whittle, Gary A. Rizzo und Juan Peralta für »F1«

  • Beste visuelle Effekte: Joe Letteri, Richard Baneham, Eric Saindon und Daniel Barrett für »Avatar: Fire and Ash«

  • Bester Animationsfilm: »KPop Demon Hunters« von Maggie Kang, Chris Appelhans und Michelle L.M. Wong

  • Bester Animations-Kurzfilm: »The Girl Who Cried Pearls« von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski

  • Bester Dokumentarfilm: »Ein Nobody gegen Putin« von David Borenstein, Pavel Talankin, Helle Faber und Alžběta Karásková.

  • Bester Dokumentar-Kurzfilm: »All die leeren Zimmer« von Joshua Seftel und Conall Jones.

  • Bestes Make-up/Hairstyling: Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für »Frankenstein«

  • Bestes Casting: Cassandra Kulukundis für »One Battle After Another«

  • Bestes Kostümdesign: Kate Hawley für »Frankenstein«

  • Bester Kurzfilm: »The Singers« von Sam A. Davis und Jack Piatt und »Two People Exchanging Saliva« von Alexandre Singh und Natalie Musteata.

Sehen Sie hier noch einmal die Nominierungen zusammengefasst.

Das könnte Ihnen auch gefallen