Robbie Williams landet auf Platz eins der UK-Charts und überholt die Beatles
Robbie Williams hat in seiner Heimat die Beatles überholt: Dank des Erfolgs seines jüngsten Albums »Britpop« schaffte der Popsänger es zum 16. Mal mit einem Album an die Spitze der britischen Charts. Die legendären Beatles hatten dies nur 15-mal geschafft. »He’s the one!«, erklärte die Official Charts Company am Freitag in Anspielung auf seinen Superhit »She’s the One« (auf Deutsch: »Sie ist die Richtige«).
Mit seinem neuesten Album lässt Williams die Helden der Britpop-Zeit wieder aufleben. »Ich wollte endlich das Album machen, das ich eigentlich schon 1995 nach meiner Trennung von Take That im Sinn hatte«, lies sich Williams in einer Pressemitteilung zur Ankündigung seines Werkes zitieren. Dies sei die Zeit gewesen, »in der sich Britpop auf dem absoluten Höhepunkt befand und ein goldenes Zeitalter für die britische Musik angebrochen war.«
Seit dem Erfolg seines ersten Soloalbums »Life Thru A Lens« aus dem Jahr 1997 standen 16 seiner Alben an der Spitze der Verkaufslisten, rund 20 Millionen Alben verkaufte Williams in Großbritannien. »Glückwunsch, Robbie«, gratulierte Martin Talbot, Chef von Official Charts.
Auch die Rolling Stones und Taylor Swift überholt
»Nicht einmal der selbstbewusste 16-Jährige aus Stoke-on-Trent hätte dies für möglich gehalten, als er sich in den Neunzigerjahren Take That anschloss. Aber da ist er, auf dem Gipfel der Welt, der Künstler, der in Großbritannien die meisten Alben aller Zeiten verkauft hat«, fügte Talbot hinzu.
Mit seinem neuen Rekord lässt Williams nicht nur die Beatles hinter sich, sondern auch die britischen Rolling Stones und den US-Star Taylor Swift, die jeweils 14-mal mit einem Album auf Platz eins der britischen Charts landeten.
Nur ein Album von Williams – das 2009 veröffentlichte »Reality Killed The Video Star« – landete nicht auf Platz eins, sondern nur auf Platz zwei. Weltweit verkaufte der Sänger in seiner 35-jährigen Karriere mehr als 80 Millionen Alben.
Mit seinem neuen Album »Britpop« unternimmt Robbie Williams eine musikalische Zeitreise in die Neunzigerjahre. Und er holt die Party nach, zu der er damals nicht eingeladen war. Lesen Sie hier die Albumkritik .